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Bayerns 100 schönste Geotope: "Drei-Brüder-Felsen", Weißenstadt

 

 

Mit dabei in der Reihe der 100 schönsten Geotope von Bayern: Der Drei-Brüder-Felsen, Weißenstadt.

Feierliche Eröffnung am 3. Juli 2006 durch Bürgermeister Klaus Knies (Weißenstadt), Regierungsvizepräsident

Wilhelm Wenning (Oberfranken) und Landrat Dr. Peter Seißer (Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge)

(von links nach rechts).

 

 

Matratzenlager

 

Unter dem Motto "Matratzenlager" ist der Drei-Brüder-Felsen bei Weißenstadt in die Reihe der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen worden. Im Rahmen einer Feierstunde am 3. Juli 2006 wies der Regierungsvizepräsident von Oberfranken, Herr Wilhelm Wenning, auf die Bedeutung dieser Gütesiegel-Verleihung als zusätzliche touristische Attraktion im Bayerisch-Böhmischen Geopark hin. 

 

Die Drei-Brüder-Felsen sind eine auffallende Gruppe von Felstürmen, gelegen am Wanderweg zwischen dem Rudolfstein und dem Schneeberg. [Karte

 

Die Drei-Brüder-Felsen

 

 

Zur Entstehung der Felstürme

 

Das Granitgestein, aus dem die Felsen bestehen, erstarrte vor 285 Millionen Jahren tief unter der Erdoberfläche aus glutflüssigem Magma. Spannungen in der Erdkruste haben die vertikalen Risse im Gestein verursacht (= tektonische Klüfte). Die horizontalen Trennfugen sind entstanden als die einst km-dicke Hülle der Granite in Jahrmillionen langsam abgetragen (erodiert) wurde und sich das Gestein entspannen konnte (= Entlastungsklüfte).

 

Die Felstürme sind in ihrer Anlage in der geologischen Zeit des Tertiärs entstanden als eine bis zu 100 m dicke Bodenschicht die Gesteine überzogen hat. Innerhalb dieser Bodenschicht griff die Verwitterung unterschiedlich tief: dort, wo Gesteine eng geklüftet waren tiefer als dort, wo die Klüfte weiter auseinander standen. Dadurch wurden in der Bodendecke Felsgruppe von der Verwitterung ausgespart. Entlang der Risse in den Gesteinen zirkulierten chemisch aktive Lösungen, die das Gestein besonders an den Ecken und Kanten abrundeten. 

 

Durch Heraushebung der Region und Änderung des Klimas in der jüngsten geologischen Vergangenheit (= Pleistozän oder Eiszeitalter) wurde die tertiäre Bodendecke abgetragen und die einst im Boden schlummernden Felsgruppen freigespült. Durch die Einwirkung von intensivem Frost (vor allem während der Eiszeiten) unterliegen die Felsburgen bis heute dem Zerfall. Besonders sehenswerte Beispiele dafür sind der Haberstein und die Platte, die sich ebenfalls am Höhenwanderweg zwischen Schneeberggipfel und Ochsenkopf befinden.

 

 

Entstehung einer Felsburg.

 

 

 

 

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