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 Nationales Geotop "Basaltkegel Hoher Parkstein"

 

Der Basaltkegel des Hohen Parksteins (C) Berthold Weber, VFMG Weiden

 

 

Als einen der schönsten Basaltkegel Europas bezeichnete Alexander von Humboldt den Hohen Parkstein. Dieser Meinung war auch die Akademie der Geowissenschaften in Hannover und zeichnete den Parkstein am 12. Mai 2006 als eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands aus. Der Parkstein führt seither die Bezeichnung "Nationales Geotop". Bereits seit 2003 gehört der Hohe Parkstein auch zu den 100 schönsten Geotopen von Bayern. Darüber informiert vor der imposanten ehemaligen Abbauwand in der Basaltstraße eine Informationstafel.

 

Der Basaltkegel des Hohen Parksteins ist der herausgewitterte Förderschlot eines ehemaligen Vulkans oder genauer: eines ehemaligen Maares ("Vulkankratersee"). Maare (wie sie in Europa aus der Eifel bekannt sind, z.B. Laacher See) entstehen durch vulkanische Explosionen. Heiße, aus dem Erdinneren aufsteigende Gesteinsschmelze (Magma) tritt dabei mit Grundwasser in Kontakt und sprengt an der Erdoberfläche einen Krater frei. Dieser füllt sich anschließend mit Grund- und Niederschlagswasser. In die freigesprengte Förderröhre dringt aus der Tiefe heiße Gesteinsschmelze nach, die im Schlot erstarrt. Durch Erosion der ehemaligen Landoberfläche um 200 - 300 m sind diese Förderröhren zwischen Kemnath und Parkstein an vielen Stellen als Härtlinge herauspräpariert worden (z. B. Rauher Kulm, Anzenstein, Waldecker Schlossberg).

 

Besonders markant sind am Hohen Parkstein die durch Abkühlung entstandenen Basaltsäulen. Mal 5-, mal 6- oder 7-eckig sind sie hier lehrbuchhaft ausgebildet.

 

 

Der Hohe Parkstein - eine herauspräparierte Förderröhre vulkanischen Gesteins.

 


Der Basalt des Hohen Parksteins verdankt seine Entstehung tiefreichenden Brüchen in der Erdkruste, die in geologisch junger Zeit entstanden sind (im Tertiär vor etwa 19 - 29 Mill. Jahren). An diesen bis in den Oberen Erdmantel hinabreichenden Brüchen und Spalten sind die glutflüssigen Magmen aus bis zu 100 km Tiefe aufgestiegen. Hervorgerufen wurden die Brüche und Risse durch die Kollision der Kontinente Europa und Afrika, die unter anderem auch zur Bildung der Alpen geführt hat.

 

Die vulkanischen Erscheinungen zwischen Kemnath und Parkstein gehören zu einer größeren Vulkanprovinz, die sich bis nach Nordböhmen erstreckt. Entlang des großen Grabenbruches des Egergrabens gehören dazu unter anderem die Basaltberge des Großen Teichelberges, des Reichsforstes, des Hirschentanzes oder auf tschechischem Gebiet das Duppauer Gebirge. [Karte der tertiären Vulkanprovinzen]

 

 

Ausflugstipp: Gesteinskundlicher Haltepunkt am geologischen

Lehrpfad Kemnath auf dem Armesberg. In der Mitte: große Basaltsäule.

 

 

Basalt ist ein feinkristallines, dunkles („basisches“) Gestein, das durch seinen Eisengehalt besonders schwer ist. Oft sind grünliche, glasartige Minerale eingeschlossen. Dabei handelt es sich um Olivin, ein Mineral, das besonders im Erdmantel vorkommt.

 

 

 

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