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Die Regionen im
GEOPARK Bayern-Böhmen
Das Gebiet des GEOPARKs Bayern-Böhmen umfasst mehrere geologisch, naturräumlich,
aber auch siedlungsgeschichtlich abgrenzbare Gebiete. In ihrer Gesamtheit ermöglichen
sie eine eindrucksvolle Reise durch die erdgeschichtliche Vergangenheit
Europas und in Erkenntnisse zu aktuellen geologischen Vorgängen.
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Bayern |
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Oberpfälzer Wald /
Český les
Der eigentliche Oberpfälzer Wald (in Tschechien der Böhmerwald, Český
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Gebirgszug, der sich vom Tillenberg im Norden rund 100 Kilometer nach
Süden bis etwa in den Raum Cham erstreckt. Seine höchsten Berge
erreichen 900 bis 1000 m Höhe. Geologisch wird
der Oberpfälzer Wald aus metamorphen Gesteinen und Graniten aufgebaut.
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Stiftland
Das Stiftland ist eine siedlungsgeschichtliche Abgrenzung des Gebietes
zwischen dem Sechsämterland im Norden (östliches Fichtelgebirge) und den
nördlichen Teilen des Oberpfälzer Waldes. Nach Westen reicht es etwa bis
zur N-S verlaufenden Autobahn A9. Die Bezeichnung stammt aus der Zeit,
in der die Zisterzienserabtei Waldsassen die Region beherrschte.
Geologisch wird das Stiftland von einer Vielzahl von Gesteinseinheiten
aufgebaut, darunter Schiefer- und Glimmerschiefereinheiten des so
genannten Waldsassener Schiefergebirges, Graniten und jungen
Vulkangebäuden
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Steinwald mit Naab-Wondreb
Senke
Der Steinwald ist ein überwiegend aus Graniten aufgebautes Bergmassiv
mit einer größten Höhe von 946 m (Platte). In seinem östlichen Teil geht
er in das Waldsassener Schiefergebirge bzw. das Stiftland über. Der von
Süden gesehen markante Anstieg des Steinwald geht darauf zurück, dass
das ihm südlich vorgelagerte Gebiet, die Naab-Wondreb-Senke an der heute
den Releifanstieg bildenden Bruchkante abgesenkt worden ist.
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Oberpfälzer Hügelland mit
Hesserberg
Zwischen Frankenalb und Oberpfälzer Wald/Steinwald mit
Naab-Wondreb-Senke liegt das Oberpfälzer Hügelland. Dieses durch weite
Ebenheiten mit langestreckten Höhenzügen und markanten Basaltkegeln
gekennzeichnete Gebiet wird stark durch die Heidenaab und ihre Zuflüsse
geprägt. Geringe Ablusstendenz der Gewässer hat vielerorts zu
Moorbildungen geführt. Der bis 711 m aufsteigende Hesserberg trägt eines
der größten geschlossenen Waldgebiete Nordbayerns, den Hessenreuther
Forst. Geologisch wird das Oberpfälzer Hügelland durch Sedimentgesteine
wie Sandsteine und Tone aufgebaut, die erdgeschichtlich in das
Erdmittelalter gehören.
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Information ....
Oberpfälzer Wald, Stiftland, Steinwald mit Naab-Wondreb-Senke sowie
das Oberpfälzer Hügelland mit Hesserberg bilden zusammen die
Tourismusregion "Oberpfälzer Wald"
Hier
liegen die Naturparke Steinwald und Nördlicher Oberpfälzer Wald |
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Fichtelgebirge mit
Sechsämterland
Das Gebiet des Fichtelgebirges umfasst das Hohe Fichtelgebirge im Westen
mit Höhen bis 1053 m (Schneeberg) und Ochsenkopf (1023 m) sowie das
Sechsämterland (= Zentrales Fichtelgebirge). Sechsämterland ist eine
historische politische Bezeichnung aus der Zeit des Markgrafentums. Das
Hohe Fichtelgebirge wird aus mehreren Granitstöcken aufgebaut, während
im Sechsämterland neben Graniten auch Schiefer bzw. Phyllite, Marmore
Quarzite zu finden sind.
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Information ....
Hohes
Fichtelgebirge und Sechsämterland bilden die Tourismusregion
"Fichtelgebirge".
Hier liegt
der Naturpark Fichtelgebirge. |
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Oberfränkisches Hügelland
Zwischen Fichtelgebirge im Osten und Frankenalb im Westen liegt das
Oberfränkische Hügelland. Es bildet die nordwestliche Fortsetzung des
Oberpfälzer Hügellandes und ist geologisch ähnlich aufgebaut.
Vulkangebilde wie die Basaltkegel im Süden gibt es hier allerdings
nicht, dagegen markante Kalkstein-Höhenzüge. Ein Unterschied besteht
auch in der Reliefgestaltung. Im Gegensatz zum Oberpfälzer Hügelland
liegen zwischen den langgestreckten Höhenzügen von markante Täler. Dies
ist Folge der Eintiefung des Mains und seiner Zuflüsse.
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Frankenalb mit Fränkischer
Schweiz
Die westlichste Region des Geoparks gehört zur nördlichen Frankenalb,
einer durch das Vorkommens von lösungsanfälligen Kalkgesteinen durch
Verkarstung geprägten Landschaft. Im Kernbereich der Frankenalb liegt
die Fränkische Schweiz, die durch tiefe Täler, oft bizarre
Felsformationen und Höhlen gekennzeichnet ist. Im Übergangsbereich zum
Oberfränkischen Hügelland treten großflächig auch Sandsteine auf.
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Information ....
Die
Frankenalb mit Fränkischer Schweiz gehören zur Tourismusregion
"Fränkische Schweiz"
Hier liegt
der Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst. |
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Böhmen
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Chebsko (Egerland)
Das Gebiet des heutigen Egerlandes
umfasst das Egerer Becken (Chebská pánev) als Kerngebiet und Teile der
es umgebenden Randgebirge. Geologisch geprägt wird es durch das Egerer
Becken, das eine erdgeschichtlich junge Absenkungsstruktur darstellt.
Gegenüber Erzgebirge (Krušné hory)
und Kaiserwald (Slavkovský les) hat sich der Untergrund des Beckens seit
ca. 35 Millionen Jahren rund 600 m abgesenkt, davon mehr als 300 m seit
rund 3 Millionen Jahren. Die östliche Begrenzung des Egerer Beckens ist
die Marienbader Bruchzone, von die Mehrzahl der fühlbaren Erdbeben
dieser Region ausgehen.
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Krušné hory-západ
(Westerzgebirge)
Das Westerzgebirge erhebt sich mit markanten Bruch nördlich des
Egergrabens bis 1043 m in seinem nordöstlichsten Teil (Horní Blatná).
Aufgrund seiner starken jungen Heraushebung ist es an seinem Südrand
tief zertalt, während in seinen Kammlagen flache Reliefeinheiten die
Landschaft prägen. Das Westerzgebirge ist über Jahrhunderte hinweg
geprägt worden.
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Egergraben
Zwischen Westerzgebirge und Kaiserwald liegt
die langestreckte Struktur des Egergrabens, fälschlich oft auch als Egertal
bezeichnet. Die bis 10 Kilometer breite Senke ist nicht das Werk des
Flusses Ohře (Eger), sondern tektonischer Vorgänge. Infolge der
buckelartigen Hebung der Region mit einer Längserstreckung in
Nordost-Südwest Richtung ist im zentralen Tele der Wölbung der
Egergraben eingebrochen. In ihm haben sich über Jahrmillionen viele
Hundert Meter an Sedimenten abgelagert und die nordböhmischen
Braunkohlenlager gebildet.
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Slavkovský les (Kaiserwald)
Südlich des Egergraben erhebt sich der
Kaiserwald. Aufgrund der großräumigen Aufwölbung der Erdkruste fallen
die ihn prägenden Hochflächen (Tepler Hochland), durchzogen von tiefen
Taleinschnitten, langsam nach Süden. Die Landschaft des Kaiserwaldes
prägen Spuren eines Jahrhunderte währenden Bergbaus sowie ausgedehnte
Wälder und Torfmoore. Geologisch wird der Kaiserwald von Graniten,
Serpentiniten, Gneisen und Schiefern aufgebaut.
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Information ....
Das Gebiet
des Slavkovský les ist heute Naturschutzgebiet mit zwei nationalen
und 10 weiteren Naturreservaten sowie vielen Naturdenkmälern.
Mehr dazu
finden Sie [hier]. |
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Tachovská brázda (Tachauer
Furche)
Zwischen Kaiserwald und dem Oberpfälzer Wald
bzw. Český les (Böhmerwald) liegt die Tachauer Furche. Ihre markante
Begrenzung nach Osten mit dem Geländeanstieg zum Kaiserwald wird durch
die Marienbader Bruchzone gebildet, die weiter im Norden auch das Egerer
Becken nach Osten begrenzt.
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Český les /
Oberpfälzer Wald
Český les (Böhmerwald) ist der tschechische Teil des Oberpfälzer Waldes.
Er ist demnach geologisch gleich dem bayerischen Teil aufgebaut. [► in Kürze mehr]
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