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 Sandsteine des Muschelkalks an der Ortsdurchfahrt Grafenwöhr

 

 

 

Wo einst der Strandsaum des Muschelkalkmeeres lag

 

Im Raum Kemnath - Eschenbach - Grafenwöhr hat die geologische Einheit des Muschelkalks (235 bis 242 Mio. Jahre alt) ein gänzlich anderes Erscheinungsbild als man dies zum Beispiel aus der Umgebung von Würzburg oder auch bei Bayreuth kennt. Dort sind Dezimeter-dicke Kalklagen und cm-dicke Mergelschichten (Mergel = Kalk + Ton) typisch. Südlich Kemnath allerdings kommen anstelle der im tropisch-warmen Meer abgelagerten Kalksteine mächtige Sandsteinpakete vor. Grund dafür ist, dass bereits wenige 10 Kilometer weiter südlich das Festland lag [Karte]. Von dort wurden durch die Flüsse große Sandmengen in das Meer geschüttet, wir befinden uns im Küstensaum des damaligen Meeres.

Teilweise verschob sich die Küstenlinie weiter nach Norden bis etwa Kemnath. Dann fielen große Teile der Sandablagerungen trocken und kleine Landsaurier spazierten auf die offenen, wattenmeerartigen Flächen hinaus. Sie haben nicht selten dabei ihre Trittspuren, ihre Fährten, hinterlassen. Wie heute zum Beispiel im norddeutschen Watt durchzogen Wasserrinnen diese Flächen, in ihnen wurden die Sande in typischer Struktur von Fließrinnen abgelagert, u. a. mit Schrägschichtungen (siehe Bild).

 

 

An der Straße Pressath - Ortsmitte Grafenwöhr sind am Eingang von Grafenwöhr Sandsteine aus der Küstenrandzone des einstigen Muschelkalkmeeres in einem alten Steinbruch unmittelbar an der Straße angeschnitten. Von hier stammen alle gezeigten Bilder.

 

Sandige Ablagerungen sind in der Zeit des Muschelkalks und daher auch Aufschlüsse in diesen in ganz Europa eine Seltenheit. Daher ist der Aufschluss an der Ortsdurchfahrt in Grafenwöhr besonders schützenswert.

 

Im linken Teil des Geotops ist das Sandsteinpaket entlang eines Bruches um wenige Zentimeter versetzt.

 

Zerbrochenes Gesteinspaket durch eine geringfügige Verschiebung des Blockes auf der rechten Seite. Der Fachmann bezeichnet dies als eine Störung, in diesem Fall eine Abschiebung (der rechte Block hat sich gegenüber dem linken abwärts bewegt).

 

 

 

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Land- und Meerverteilung zur Zeit des Muschelkalks (243 - 235 Mio. Jahre vor heute) [Bild größer]

 

 

 

 

 

 

  

 
 

 

 

 

 

 

 

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