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 Naturdenkmal Hackelstein

 

 

Imposante Felsburg - der Hackelstein bei Fuchsmühl

 

Der Hackelstein (723 m NN) ist vom Wanderparkplatz oberhalb des Forsthauses in Fuchsmühl (Waldstraße) oder vom Gasthaus "Zum Hackelstein" in wenigen Minuten gut zu erreichen. Vom Waldrand oberhalb des Forsthauses folgt man zunächst der Forststraße, dann einen Waldweg bis zum Hackelstein (liegendes, blaues Dreieck im weißen Feld). 15 m hoch ragen die Felsen unvermittelt auf und sind ein typisches Beispiel für weitere an der SW-Ecke des Steinwaldes.

 

Geologisch gesehen besteht der Hackelstein aus dem Granit des Steinwald-Massivs. Wie für die Granite typisch, präsentiert sich der Hackelstein mit seinen mehr oder minder horizontalen Bankungsfugen (auch als Lagerklüfte bezeichnet) und einem weitständigen vertikalen Kluftsystem. Während die steilen Vertikalklüfte auf Spannungen innerhalb der Erdkruste zurückführen lassen, gehen die horizontalen auf die Entlastung des in der Tiefe erstarrten und durch Abtragung an die Oberfläche gekommenen Granits zurück (Druckentlastungsklüfte).

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Eine Ansicht des Hackelsteins aus dem Frühwerk der Geologie von Bayern von Carl Wilhelm Gümbel (1868). Das zur damaligen Zeit nicht von Bäumen eingewachsene Felsmassiv zeigt deutlich die Spuren des mechanischen Zerfalls.

 

 

Keine Felsburg von Dauer

 

Bemerkenswert ist der vor allem auf seiner Nordseite erkennbare Zerfall des Hackelsteins. Entlang der horizontalen und vertikalen Spalten lösen sich durch die Einwirkung von Wind und Wetter (vor allem Frost) Blöcke von der Felsburg, die so in Jahrhunderten zerfällt. Die umherliegenden Blöcke sind Zeugnisse davon.

 

Noch ist der Hackelstein jedoch eine imposante Felsburg, die über eine Treppe gut zu besteigen ist. Obwohl seit langem schon als Naturdenkmal ausgewiesen, ist das Klettern ist an dem Felsen erlaubt. Leider ist der Blick in die Ferne vom Hackelstein aus eingeschränkt. Eine kleine Lücke ermöglicht jedoch den Blick über Wiesau weit nach Tschechien. Viel näher sind Spuren einer besonderen Kleinverwitterung des Granits auf dem Gipfelplateau zu sehen. Dabei handelt es sich um so genannte Opferkessel. Diese sind natürlichen Ursprungs und gehen auf kombinierte chemische, biologische und mechanische Verwitterungsprozesse zurück.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Opferkessel / Opferwanne auf dem Hackelstein

 

Augsburger Felsen und Steinernes Pferd

 

Vom Hackelstein in nördlicher Richtung finden sich weitere Felsen. Dazu gehört der Augsburger Felsen. An seiner Südostseite befindet sich der Einstieg zu einem kurzen Klettersteig. Einem Stahlseil folgend, kann man zum Gipfelplateau mit kleinem Gipfelkreuz gelangen. Der Klettersteig sollte nur von Geübten benutzt werden, Schwindelfreiheit ist erforderlich.

 

Unweit findet sich das Steinerne Pferd - ein aus dem Boden ragender Felsen, dessen Form an ein liegendes Pferd erinnert. Zugegeben, ein wenig wurde dabei nachgeholfen.

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steinernes Pferd

 

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