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Der
Hebung des Falkenberger Blockes widersetzt sich der harte Granit an
mehreren Stellen und bildet dort markante Felsschwellen, sogar - wie am
Butterfass - kleinere Katarakte. Häufig
lassen sich hier Strudellöcher finden. Diese oft über einen Meter tiefen
Erosionskessel entstehen dann, wenn sich Steinbrocken (Mahlsteine) -
angetrieben durch einen kreisenden Wasserstrudel - in den Felsen
hineinarbeiten.
Das
bekannteste Strudelloch findet sich allerdings nicht am Butterfass,
sondern weiter südlich nahe des Tischsteins: die Gletschermühle. Der
Name ist allerdings irreführend, denn der Tätigkeit eines Gletschers
verdankt dieses Strudelloch sicherlich nicht seine Entstehung. Wie die
Strudellöcher am Butterfass ist es - allerdings bei höherem Wasserstand
als heute - durch einen Wasserstrudel der Waldnaab entstanden.
Bemerkenswert
sind die Ansammlungen von größeren und kleineren Granitblöcken im
Verlauf der Waldnaab in kleineren und größeren Gruppen. Sie wiederholen
sich in fast regelmäßigen Abständen. Dazwischen fließt die Waldnaab
oft als ruhiges und tieferes Gewässer dahin. Dem aufmerksamen Wanderer
kündigen sich die Blockansammlungen dann durch die rauschende Waldnaab
an.
Step
& Pool-Sequenzen
Diese
sich wiederholenden Abfolgen von Blockansammlungen und nahezu blockfreien
Laufstrecken eines Flusses bezeichnet man als "Step &
Pool-Sequenzen". Sie sind ein natürliches Phänomen von
Blockmaterial-führenden Fließgewässern. Mit ihrer Hilfe reguliert
ein Fluss seinen Abfluss in eigener Regie.
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