Pleystein. (tu)
Vor kurzem fand bei der Ausbildung zum Geopark-Ranger eine Exkursion
nach Pleystein statt. Die Leitung hatte Diplom-Geograph Martin Füßl
aus Parkstein, Vorsitzender der Vereinigung der Freunde der
Mineralogie und Geologie, Bezirksgruppe Weiden (VFMG).
Dr. Andreas Peterek, Geschäftsführer des bayerisch-böhmischen
Geoparks, und Dr. Ulrike Martin, Projektleiterin am Geozentrum der
Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) waren ebenfalls dabei. Bürgermeister
Johann Walbrunn begrüßte die 21-köpfige Gruppe im Stadtmuseum.
Füßl erläuterte die Ausbildungskriterien. In Zusammenarbeit mit der
Volkshochschule und dem Geozentrum an der KTB würden derzeit 18
Geopark-Ranger ausgebildet. Deren Aufgabe sei es, ab Sommer 2007
Besucher im Geopark zu führen. Dabei sollen Zusammenhänge zwischen
Geologie, Umwelt, Mensch und Kultur vermittelt werden. Zielgruppen
seien Touristen, Reisegruppen und Schulklassen.
Das Programm in Pleystein beinhaltete Erläuterungen zur geologischen
Entwicklung des Rosenquarzfelsens, eine Besichtigung des
Stadtmuseums, einen Besuch des Geo-Lehrpfads im Gsteinach, das
Waschen von Schwermineralien in den Bächen bei Pleystein, die
Rückschlüsse auf die Landschaftsgeschichte dieses Raumes zulassen
und die Präsentation der Bergbaugeschichte im Raum Pleystein. Zudem
erhielten die Teilnehmer Informationen über den Abbau von Gold,
Eisen und Zinn.

