"Mineralien und Steine sind der Stoff,
aus dem die Erde besteht. Sie sind die Archive der geologischen
Geschichte unserer Erde. Im Gebiet des Bayerisch-Böhmischen Geoparks
dokumentieren sie mehr als 600 Millionen Jahre, und dies nahezu
lückenlos", erklärte Willi Buchfelder, der Vorsitzende des
Heimatvereins.
Ziel der Ausstellung sei es, einige Augenblicke einzufangen und die
versteinerten Zeugen ihre Geschichte erzählen zu lassen. Als
Initiatoren beziehungsweise als "Macher" begrüßte Buchfelder Dieter
Freitag vom Geo-Archiv Nordost-Bayern aus Fürth sowie Helmut Zapf
von der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft in Bayreuth. Ihrem
großen Engagement sei es zu verdanken, dass diese interessante
Ausstellung eröffnet werden könne.
Der Vorsitzende bedankte sich außerdem bei Dr. Andreas Peterek von
der Geschäftsstelle des Bayerisch-Böhmischen Geoparks am Geo-Zentrum
in Windischeschenbach und Dr. Ulrike Martin. Auch allen anderen
Helfern sprach er für ihre Organisations- und Vorbereitungsarbeit
Dank aus.
Stellvertretend für die US-Army begrüßte Buchfelder Lieutenant
Colonel Robert M. Shoemaker. Er bat ihn, Oberst Brian T. Boyle Dank
für das Entgegenkommen und die großartige Unterstützung bei den
Erkundungen auf dem Gebiet des Truppenübungsplatzes im Vorfeld der
Ausstellung auszurichten. Dankesworte gingen auch an den Leiter der
Umweltabteilung, Manfred Riek. "In zwei Wochen haben auch Angehörige
und Beschäftigte der US-Army Gelegenheit, innerhalb des
Übungsplatzes im Gebäude 244 und in der Bücherei die
Parallel-Ausstellung zu besuchen", kündigte der Vorsitzende des
Heimatvereins an.
Zum Thema "600 Millionen Jahre Erdgeschichte" sprach Dr. Hardy
Schabdach, der stellvertretende Vorsitzende von "Einstein", der
Naturwissenschaftlichen Gesellschaft in Bayreuth. "Was ist Zeit?",
fragte er und gab auch gleich die Antwort. Demnach sei Zeit eine
unsichtbare vierte Dimension. Der menschliche Verstand stoße hier an
Grenzen.
"Exponate aus dem nordostbayerischen Raum sind Zeitkapseln und
stimmungsvolle Augenblicke", so Schabdach, und besser als
philosophische Formeln. Er lud die Besucher ein, sich auf das
Abenteuer des Zeitraumes einzulassen.
Bürgermeister Helmuth Wächter bedankte sich bei allen, die bei der
Vorbereitung der Ausstellung geholfen haben. Als kleines Dankeschön
überreichte er Geschenke.

