![]()
18.09.2007 | Netzcode: 1108550
Tännesberg
16 Tonnen schweres Granit-Ungetüm
Teilnehmer am "Tag des Geotops" besuchen neueste Attraktion im geologischen Lehrpfad
Vom Ortsrand sind es 1,5 Kilometer bis zum "Stein der Weisen". Beim "Tag des Geotops" am Sonntag sahen rund 40 Teilnehmer erstmals das 16 Tonnen schwere Ungetüm, das am Ende des geologischen Lehrpfads steht.
Den "Tag des Geotops" gab es
deutschlandweit an verschiedenen Orten.
Einer davon ist zu recht der geologische
Lehrpfad. Er wurde vor 35 Jahren nach
dem Konzept von Dr. Helmut Wolf
angelegt. Der betreut ihn auch heute
noch fachlich.
Dies betonte Bürgermeister Matthias
Grundler bei der Begrüßung der Gäste.
Der Rathauschef freute sich, dass Rosa
Schaller und Evi Ehmann für den
bayerisch-böhmischen Geopark inzwischen
auch Exkursionen mit Kindern anbieten.
Gang durch Erdgeschichte
Dr. Wolf erläuterte den Aufbau des Lehrpfads. Er beginnt bei den ältesten Gesteinen und hört bei den jüngsten auf. So könnten Besucher fast eine Milliarde Jahre Erdgeschichte durchwandern, meinte der Geologe, der der Marktgemeinde beste Pflege des Lehrpfads attestierte. An 26 Stationen geht es von frühkristallisierten Gesteinen wie Gneis, Kalkmarmor und Karbon zu Exemplaren der jüngeren Zeit wie Granit, Quarz und Kalkstein. Der Referent erklärte auch die Entstehung der Arten und beantwortete viele Fragen.
Neueste Attraktion ist der "Stein der
Weisen". Aus Flossenbürg kommend, vier
Meter hoch, 16 Tonnen schwer und von der
Form her ein Keil, steht das
Granit-Ungetüm am Ende des Lehrpfads.
Die offizielle Einweihung soll im
Oktober erfolgen.
In den Stein ist eine Öffnung
eingearbeitet, in die ein Briefkasten
gesetzt wird. Dort können Besucher
Fragebögen einwerfen, die die Gemeinde
auswertet und dann die Preisträger
ermittelt.
Goldwaschen für Kinder
Zum Schluss servierte die
Siedlergemeinschaft an der "Hager-Hütte"
Kuchen und Torten. Für Kinder bot Karl
Ochantel Goldwaschen an.

