Parkstein
Mit Geo-Park Coup gelandet
Riesenfreude bei CSU über Verlegung der
Geschäftsstelle - Große Erwartungen in
das Alte Schloss gesetzt
Von (hjs )Beim
politischen Fasten-Frühschoppen am
Sonntag im Sportheim schworen sich die
Christsozialen auf den Wahlkampf ein.
"Es gilt, dass die seit 1966
erfolgreiche Kommunalpolitik der CSU
auch über das Jahr 2008 hinaus Bestand
hat. Wir brauchen eine solide Mehrheit,
um unsere Vorstellungen zum Wohle des
Ortes umzusetzen. Es muss uns allen wert
sein, sich für dieses lebens- und
liebenswürdige Parkstein zu engagieren",
erklärte Bürgermeister Hans Schäfer vor
rund 50 Zuhörern.
Auch Kirche
gefordert
Die CSU wolle sich auf bereits geplante
und begonnene Maßnahmen konzentrieren.
Ganz oben stehe das Landrichterschloss,
das mit 1,6 Millionen Euro Eigenleistung
einer allgemeinen Nutzung zugeführt
werden solle. Im Gesamtkonzept sollen
auch Räume für die bestens angenommene
Pfarr- und Gemeindebücherei
bereitgestellt werden. "Es werden 200
Quadratmeter gebraucht, aber hier ist
auch die Kirche gefordert."
Die CSU-Fraktion werde sehr genau
prüfen, welche gemeindlichen
Ordnungsmaßnahmen im Rahmen der
Städtebaumaßnahmen zweckmäßig und im
Einklang mit dem historischen Ortskern
stünden. In diesem Jahr sollten die
Bergaufgänge mit der Stützmauer beim
Neumann-Haus in Angriff genommen werden.
Der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße
Parkstein-Oed sei für 2009 vorgesehen.
Für das Gewerbegebiet Theile werde der
Bebauungsplan vorbereitet. In der
Schulstraße wolle die CSU zum Schutz der
Kinder den Verkehr weiter beruhigen. Im
Baugebiet "Schutzengel" werde ein
Abenteuerspielplatz eingerichtet. Die
Feuerwehr erhalte das gewünschte
Mehrzweckfahrzeug und auch die "Helfer
vor Ort" wolle die CSU so gut wie
möglich unterstützen, versprach Schäfer.
In die
kommende Wahlperiode fallen auch die
Dorferneuerungen in Hammerles und
Niederndorf. Auch die wollen die
Christsozialen trotz geringer
Fördermittel im Einvernehmen mit den
Bürgern anpacken.
"Das Baugebiet ,Schutzengel� ist fast
völlig finanziert", erklärte der
Bürgermeister. In der vergangenen
Periode habe die Gemeinde für zirka fünf
Millionen Euro Grund erworben. Diese
erfolgreiche Grundstückspolitik wolle
die CSU fortsetzen. Mit etwas Stolz
sagte Schäfer, "dass wir über Jahre
hinaus unseren Kindern und jungen
Familien die Möglichkeit geschaffen
haben, sich bei vernünftigen
Grundstückspreisen ein Eigenheim zu
schaffen".
Nun das Zentrum
Ein Coup sei mit der Verlegung der
Geschäftsstelle des Bayerisch-Böhmischen
Geoparks vom Geozentrum bei
Windischeschenbach nach Parkstein
gelungen. "Damit haben wir erreicht,
dass Parkstein das bayerische Zentrum
des Geoparks ist." Die direkte
Busanbindung über das Tierheim nach
Weiden will die CSU ebenfalls
verwirklichen. "Das wäre besonders für
die Hausfrauen eine überaus
begrüßenswerte Einrichtung."