Windischeschenbach
"Sauber und ehrlich gewirtschaftet"
Bürgermeister Meier kritisiert SPD: Beim
Geopark Wahrheit bewusst verdreht
Die Probleme und Anliegen der
Windischeschenbacher Ortsteile sind bei
der CSU gut aufgehoben. Zu diesem Fazit
kamen die Zuhörer beim Informationsabend
der CSU im Gasthaus "Schwarzer Raabe" in
Naabdemenreuth, zu dem auch fast alle
"schwarzen" Stadtratskandidaten gekommen
waren.
Stadtrat Karlheinz Budnik als
Ortsvorsitzender von Bernstein und
Bürgermeister Andreas Meier freuten sich
besonders über die Teilnahme vieler
Jugendlicher und werteten dies als
klares Zeichen gegen die allgemeine
Politikverdrossenheit.
Als Hauptredner beleuchtete das
Stadtoberhaupt zunächst nochmals die
Ausgangslage, die er beim Amtsantritt im
Jahre 2002 vorgefunden habe. Wenn man
sich nun nach sechs Jahren vor Augen
führe, was trotzdem alles angepackt und
vorangebracht worden sei, so könne man
durchaus zufrieden sein.
Nachdem inzwischen die "größten Brocken"
wie Kläranlage, zweite
Hauptwasserleitung, die Kanalsanierung
in der Dornmühlsiedlung, das neue
Schuldach und die Schulheizung
abgearbeitet worden seien, stehe nun
wieder der verstärkte Schuldenabbau im
Mittelpunkt. "Wenn wir die letzten Jahre
nicht sauber und ehrlich gewirtschaftet
hätten, so würden wir heute mit zwei bis
drei Millionen Euro mehr Schulden
dastehen", betonte der Bürgermeister.
In den
kommenden Jahren würden außerdem in der
Stadt mehr als 20 Millionen Euro
investiert und rund 100 neue
Arbeitsplätze geschaffen: "Es geht
wieder eindeutig aufwärts", freute sich
Meier.
Klare Worte fand er auch zu wiederholten
Vorwürfen der SPD, er habe den Weggang
des Geoparks nach Parkstein zu
verantworten, weil er sich nicht
genügend um die Sache gekümmert habe.
Ihm liege jedoch inzwischen eine
eindeutige Stellungnahme des
Geopark-Geschäftsführers vor, das genau
das Gegenteil zeige. "Dies ist der SPD
auch so bekannt gewesen, und trotzdem
verbreitet der SPD-Kandidat weiterhin
bewusst die Unwahrheit, nur aus reinem,
eigenem Karrierestreben." Diese Art des
Wahlkampfes sei moralisch höchst
fragwürdig und unseriös.