Der dritte Pleysteiner Geotag 2026 stand im Zeichen Australiens. In seiner Ankündigung versprach der Referent Dr. Julian Alfing, seit November letzten Jahres Mitarbeiter beim GEOPARK Bayern-Böhmen, „eine Reise durch Australiens Erdgeschichte, Landschaften, Tier- und Pflanzenwelt“ und zog damit zahlreiche Gäste ins Stadtmuseum Pleystein. Im Rahmen seines Promotionsstudiums in Perth an der Südwestküste Australiens hatte der Geologe Gelegenheit, den Westen des „Fünften Kontinentes“ kennenzulernen. Neben den faszinierenden Natureindrücken widmete sich der Referent auch dem Abbau des zweitgrößten Eisenvorkommens der Erde durch einen der weltgrößten Bergbaukonzerne, dessen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung sowie dessen ökologischen Folgen. Berichten konnte er dabei auch von der Teilnahme an Untersuchungen zu möglichen Umweltschäden durch Emissionen des Abbaus an bis zu 40.000 Jahre alten Petroglyphen im Murujuga-Nationalpark an der Nordwestküste Australiens.
Foto: Altbürgermeister und Mitglied des Museumsarbeitskreises Johann Walbrunn begrüßt die Gäste und den Referenten des Abends.
Foto: © GEOPARK Bayern-Böhmen
Der Vortrag fand statt als Beitrag im Rahmen des von der EU geförderten Projektes „Erde – Wasser – Klima“ des GEOPARK Bayern-Böhmen (Interreg BYCZ01-080).


